Dolberg (hau). Sportlichen Ehrgeiz bewiesen die Tennisspieler vom Tennis-Club Dolberg e. V. nicht nur auf dem Spielfeld. Nur drei Monate liegen zwischen erstem Spatenstich und inoffizieller Einweihung, die am Sonntagmorgen gefeiert wurde. In dieser Zeit haben die Mitglieder kräftig zugepackt, so daß die beiden Plätze und die Bodenplatte des Clubhauses fertig wurden. ''Für den Rest der Saison wollen wir den Mitgliedern Spielmöglichkeit geben'', gab Vorsitzender Olaf Wiesendahl die neue Anlage frei. Die offizielle Einweihung wird dann im Frühjahr erfolgen. Dann sollen auch die Blockhütte und die Parkplätze sowie die Außenanlagen in Angriff genommen sein. 130 000 Mark werden in-die Gesamtanlage investiert. Davon ausgenommen ist das Clubhaus.

''Vorstand und Bauausschuß waren erstaunt, daß soviel persönlicher Ehrgeiz in die Anlage gesteckt wurde'', lobte Chef Wiesendahl seinen Club. Einige Mitglieder hätten sogar die Pflichtstunden überschritten, freute er sich über das Engagement, auf das die elf Dolberger ''Planungsweltmeister'' am 27. Januar 1981 bei der Gründungsversmmlung nicht selbstverständlich bauen konnten. Bevor sie mit dem Bau loslegen korinten, mußten zahlreiche Verwaltungsnürden überwunden werden, ''ein langer, weiter Weg'', den Olaf Wiesendahl noch einmal Revue passieren ließ. Während dieser Zeit lief der Spielbetrieb ''auf Sparflamme'', wie Sportwart Gerhard Liridner betonte, der sich neben sportlichen Erfolgen auch ein harmonisches Vereinsleben wünschte. Sein Dank galt auch dem ersten Vorsitzenden für seinen unermüdlichen Einsatz. Olaf Wiesendahl hatte dann auch die Ehre, zusammen mit Friedhelm Schmidt die ersten Bälle auf dem neuen Platz zu schlagen. Schmidt spielte stellvertretend für alle, die ihr Arbeitssoll über Gebühr erfüllt hatten. Als zweite Paarung standen sich die ersten und zweiten der Schülermeisterschaft, Tim Fischer und Stefan Wiesendahl gegenüber.